Warum sind Kartoffeln so gesund?

Pommes selber machen gesund!

Die schnöde Kartoffel hat es angeblich in sich, denn sie gilt als gesund und darf, bei korrekter Zubereitung, durchaus regelmäßig verzehrt werden. Da trifft es sich gut, dass ausgerechnet die Kartoffel durch ihre nahezu unzähligen Formen der Zubereitung beeindrucken kann. Doch sind Kartoffeln wirklich so extrem gesund? Und wenn ja, woran liegt das?

Wieso eigentlich Kartoffeln?

Die längste Zeit war die in der Erde wachsende, ausgesprochen nahrhafte und gesunde Gemüseknolle hierzulande vollkommen unbekannt. Erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden Kartoffeln aus den neuen Kolonien Amerikas nach Europa gebracht. Mittlerweile zählt die Kartoffel hierzulande wohl zu den beliebtesten Gemüsesorten. Kartoffeln liefern wichtige Nährstoffe und Vitamine. Da ist es auch nicht schlimm, dass Kartoffeln erst mindestens gegart werden müssen, damit sie bekömmlich sind. Am besten sind sie natürlich in Form von Pommes.

Kartoffeln sind gesund – Stimmt das wirklich?

Kartoffeln sind in erster Linie hervorragende Energielieferanten und das liegt an den großen Mengen von Kohlenhydraten. Durch das Zubereiten werden diese erst verträglich für den menschlichen Magen. Und das bedeutet, unreife und rohe Kartoffeln nicht zu verzehren. Sonst folgen Übelkeit und Erbrechen aufgrund de enthaltenen Alkaloide. Grüne, keimende und rohe Kartoffeln sind somit nicht sehr gesund. Gerade dieses Vorgehen ist unbeidng auch beim Pommes selber machen zu beachten.

Darum sind Kartoffeln gesund!

Bei der richtigen Zubereitung bestechen Kartoffeln jedoch durch ihre positiven Eigenschaften. Sie enthalten wertvolle Kohlenhydrate, das ist schon bekannt, aber sie besitzen ebenfalls sehr hochwertiges Eiweiß. Außerdem enthalten sie sehr wenig Kalorien, dafür aber knapp 80 Prozent Wasser.

  • Vitamine und weitere Nährstoffe
    Richtig überzeugen können Kartoffeln jedoch bei den enthaltenen Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Gemessen an 100 Gramm Kartoffeln liefern diese stattliche 12 Gramm Vitamin C. Außerdem lassen sich die Vitamine B1 und B2, B5 und B6 finden, sowie das wichtige Vitamin K. Dieses unterstützt die Blutgerinnung, während die B-Vitamine entscheidend sind für einen ordentlichen Energiestoffwechsel.
  • Mineralstoffe und Spurenelemente
    Nicht vergessen werden dürfen an dieser Stelle natürlich die Mineralstoffe und Spurenelemente, die in Kartoffeln enthalten sind. Dabei lässt sich enorm viel Kalium finden, das wichtig ist für den menschlichen Energieaufwand und der Regulation von Säuren und Basen im Blut. Nicht zuletzt ist Kalium der Gegenspieler von Natrium, was sehr wichtig ist für den Erhalt physiologischer Prozesse im Körper.
  • Glutenfrei und bekömmlich!
    Ganz nebenbei sind Kartoffeln bestens geeignet für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Auch Patienten mit Nierenstörungen können sich freuen, denn das basische Verhältnis der Kartoffeln bedeutet eine geringere Belastung für die Nieren.

Eigentlich könnte an dieser Stelle gesagt werden, dass der Ruf der Kartoffel als Superknolle vollkommen berechtigt ist. Gesund, nahrhaft, ausgewogen sind Begriffe die dazu einfallen. Da spricht doch eigentlich nichts dagegen, Kartoffeln in jeder Form unbedenklich zu verzehren. Aber stimmt das?
Wenn das so wäre, warum hat die Kartoffel als Fastfood so eine schlechte Lobby? Und warum sind viele Kartoffelprodukte sogar schuld daran, dass Menschen krank werden? Wichtig bei der Entscheidung, ob gesund oder eher ungesund, ist die Art der Zubereitung. Das Baden in Fett macht Kartoffeln zu Kalorienbomben und vielfach werden wertvolle Nährstoffe mit der Schale einfach entsorgt.

Das Fazit zur gesunden Knolle

Es lohnt sich unbedingt, der Kartoffel einen ordentlichen Platz im eigenen Speiseplan zu sichern. Allerdings sollte auch sichergestellt werden, dass diese schonend, kalorienarm und korrekt zubereitet werden.