Pizzabrötchen – Zubereitung, Varianten und Tipps

Hausgemachte Pizzabrötchen
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Fast jeder kennt sie und wer sie kennt, der liebt sie: die Pizzabrötchen, passend zum italienischen Pizza Rezept. Diese werden unter anderem beim Italiener zum Salat gereicht. Allerdings haben sich die kleinen, deftigen Teigwaren aus Italien inzwischen so stark etabliert, dass sie mit einer entsprechenden Füllung auch solo gegessen werden können. Wie die Pizzabrötchen am besten schmecken, erfahren Liebhaber der schnellen mediterranen Küche hier.

Pizzabrötchen – Vielfalt und Genuss in Reinform

Natürlich gibt es eine Standard-Variante der klassischen Pizzabrötchen, welche meistens ohne eine Füllung oder einen speziellen Belag auskommt. Diese besteht in der Regel aus einem mit Hand gekneteten Hefeteig, der mit typisch italienischen Gewürzen und Salz verfeinert wird. Inzwischen gibt es sogar vegane Teigrezepte für das Pizzabrötchen.

Die meisten Menschen lieben vor allem diverse Varianten des Pizzabrötchens, welche durch einen saftigen Belag zu überzeugen wissen. Der Belag kann vorwiegend aus frischen Gemüse bestehen, aber auch eine deftige Variante mit Salami, Speck oder Käse ist weit verbreitet. Auf keinen Fall darf die leckere Tomatensoße fehlen, die von besonders faulen Köchen ganz einfach durch Ketchup ersetzt wird.

Nicht nur der Belag, sondern auch die Form der Pizzabrötchen kann variieren. Während die einen aussehen wie echte Brötchenhälften, werden andere wie eine Schneckennudel geformt. Ob rund, eckig oder oval – schmecken wird das Pizzabrötchen in jeder möglichen Variante. Besonders einfach essen lassen sich die kleinen Brötchen, wenn sie eher flach statt hoch geformt sind. Hier findet auch der Belag problemlos Platz.

Pizzabrötchen mit einfachen Mitteln verfeinern

Wer die Pizzabrötchen am liebsten ganz ohne Belag isst, der kann auf eine würzige Kräuterbutter zurückgreifen. Diese verleiht den Brötchen viel mehr Geschmack. Zerläuft die Butter auf ofenfrischen, warmen Gebäckteilen, ergibt das die perfekte Kombination aus herzhaftem Aroma und knuspriger Frische.

Alternativ zur Kräuterbutter kann auch Knoblauchbutter oder ein selbstgemachter Dip verwendet werden. Die Pizzabrötchen werden in den Dip getunkt und schmecken auf diese Weise nicht zu trocken. Der Dip kann zum Beispiel aus Zutaten wie Tomatenmark, Ketchup, Mayonnaise oder Schmelzkäse bestehen. Püriertes Gemüse dient als eine leichte sowie gesunde Variante.

Schnelles Rezept für Pizzabrötchen

Benötigt werden 300 Gramm Mehl, ein halber Würfel Hefe und 150 Milliliter lauwarmes Wasser. Außerdem sorgen zwei Esslöffel Olivenöl und ein Teelöffel Salz für den charakteristischen Geschmack.

Mehl und Wasser werden von Hand in einer Schüssel miteinander vermengt. Danach muss der Teig rund eine Viertelstunde gehen. Zu diesem Zweck wird der Teig mit einem sauberen Tuch abgedeckt.

Nach dem Gehenlassen werden die restlichen Zutaten eingearbeitet. Hierzu muss entweder kräftig von Hand geknetet werden oder die Küchenmaschine kommt zum Einsatz.

Bevor die Brötchen geformt werden, sollte der Teig noch einmal mindestens eine Stunde ruhen. Danach werden kleine Schnecken, Fladen oder Brötchen geformt – je nach persönlicher Vorliebe.

Sollen die Pizzabrötchen mit einer Füllung versehen werden, wird diese gleichmäßig auf die Brötchen gestrichen. Alternativ können flache Brötchen gefüllt und danach aufgerollt werden.

Zum Schluss kommen die Pizzabrötchen für etwa 10 Minuten in den Ofen. Dieser sollte auf 250 Grad Celsius eingestellt sein und lange genug vorheizen. Ist der Teig besonders dick, kann es ein bis zwei Minuten länger dauern.

So schmecken die Pizzabrötchen auch am Folgetag noch

Wer die Pizzabrötchen selbst macht, will in der Regel gleich eine größere Menge backen. Besonders lohnt sich das, weil die Gebäckstücke auch am nächsten Tag noch sehr gut gegessen werden können.

Zu diesem Zweck werden die Brötchen über Nacht in einem Geschirrtuch eingeschlagen und im Brotkasten gelagert. Alternativ können Sie in den geschlossenen Ofen gelegt werden.

Am nächsten Tag werden die Brötchen bei 180 Grad Celsius mit Umluft kurz gebacken. Dazu wird der Ofen einige Minuten vorgeheizt. Es reicht völlig, wenn die Pizzabrötchen zwei bis drei Minuten in den heißen Ofen kommen. Anschließend sind sie außen wieder knackig und innen weich.